Ein Projekt der
Kirchengemeinde St. Viktor
und dem einsA
Viktorlogo Logo einsA
Der Tief- und Hochbau 
wird gefördert durch
2021JLID hoch rgb   

 

Archiv 2026

Die Waggon-AG der Alexander-Lebenstein-Realschule in Haltern setzt sich aktiv mit Erinnerungskultur auseinander und leistet insbesondere rund um den Holocaustgedenktag einen wichtigen Beitrag zur historischen Bildung. In einem umgebauten Eisenbahnwaggon beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Fragen von Ausgrenzung, Verantwortung und Menschlichkeit und machen Geschichte als Lern- und Erfahrungsraum zugänglich. Die aktuelle Ausstellung greift Themen des Holocaustgedenkens auf und verbindet historische Ereignisse mit persönlichen und kreativen Zugängen. Durch künstlerische Arbeiten, Texte und Installationen setzen sich die Jugendlichen mit Erinnerung und Gegenwart auseinander und zeigen, wie wichtig aktives Gedenken auch heute ist. Die Schule trägt den Namen Alexander Lebenstein, Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald, der sich zeitlebens für Versöhnung und Menschlichkeit einsetzte. Sein Vermächtnis prägt die Schulgemeinschaft und findet in der Arbeit der Waggon-AG eine sichtbare Fortsetzung.

Weitere Informationen zur Waggon-AG und zur Ausstellung finden sich unter:
alexander-lebenstein-realschule.de/ags/waggon/

Digitales Denkmal für die NS-Opfer. 

Ein besonderes Projekt der Erinnerungskultur wurde von den „Arolsen Archives“ ins Leben gerufen: Unter #everynamecounts ist jeder Interessierte eingeladen, die Namen und Daten von Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus zu erfassen. „So beschäftigst du dich aktiv mit der Vergangenheit und setzt ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Demokratie heute“, meinen die Verantwortlichen. Die „Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution“ sind das internationale Zentrum über NS-Verfolgung mit dem weltweit größten Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Die Organisation hat ihren Sitz in der nordhessischen Stadt Bad Arolsen. Die Sammlung mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen gehört seit Juni 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Sie beinhaltet verschiedenste Arten von Dokumenten zu den verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes, zur Zwangsarbeit sowie zu „Displaced Persons“ und Migranten nach 1945.

Die Dokumente im Arolsen-Archiv, in denen die Schicksale der 17,5 Millionen Menschen belegt werden, sind bereits eingescannt. Um sie aber in einem im Aufbau befindlichen Online-Archiv weltweit auffindbar und sichtbar zu machen, müssen die (ursprünglich handschriftlich oder mittels Schreibmaschine erfassten) Informationen in eine Datenbank eingetragen werden – mit der Hilfe Freiwilliger. Bisher haben über 400.000 freiwillige Unterstützer und Unterstützerinnen geholfen; mehr als 10 Millionen Dokumente sind so schon bearbeitet worden. Wer mitmachen möchte, braucht dafür einen Internetzugang und einen Bildschirm. Hilfreich ist das Format eines Tablets oder größer, aber auch mobil ist die Eingabe gut möglich. Schon 5 Minuten reichen für ein Dokument, das so zu einem neuen Baustein im digitalen Denkmal wird.

Zur Internetseite >>>

StViktor

Auf jüdische Spuren
in Dülmener Haushalten

„Da sagte Jesus zu ihnen: Deswegen gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“ (vgl. Mt 13,52) Fast jeder Mensch sammelt irgendwas – mehr oder weniger bewusst. Zumindest haben wir alle schon einmal irgendein Andenken aufbewahrt und halten es in Ehren. Im Folgenden werden zehn Dülmener Personen vorgestellt, die uns einen kleinen „Schatz“ aus dem Heiligen Land bzw. aus dem Judentum vorstellen. 

Qmran

Weiterlesen ...

Christiane Daldrup

Christiane Daldrup

 

Durch das Bodenfenster wird die Erinnerung an die Familie Pins mehr als nur eine Momentaufnahme.
An diesem belebten Ort werden wir durch das Fenster das Schicksal der Familie im wahrsten Sinne des Wortes in den Blick nehmen und zu einem fried- und respektvollen Miteinander gemahnt werden.