Zeitzeugen als Hologramme. 

Ein einzigartiger Beitrag zur Erinnerung an den Holocaust ist seit dem 27. Januar 2026 in Halle 8 des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein in Essen zu sehen, oder besser: zu erleben. Hier wurde durch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst das Projekt „HOLO-VOICES“ eröffnet.Der Eintritt ist kostenfrei. Es handelt sich um einen innovativen Erinnerungs- und Lernort, der mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und Hologramm-Technik die Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden für kommende Generationen bewahrt und eine interaktive Begegnung ermöglicht. 

Voraussetzung für „HOLO-VOICES“ waren bzw. sind auch künftig lange Interview-Sitzungen mit Holocaust-Überlebenden. Diese Aufnahmen wurden jetzt für die Hologramm-Technik genutzt: Denn die Interviews wurden aufgezeichnet, in einem technisch aufwendigen Verfahren zu dreidimensional erlebbaren Hologrammen verarbeitet und ab sofort nach Fertigstellung auf UNESCO-Welterbe Zollverein gezeigt. Dadurch, dass dank modernster KI und Hologramm-Technik die originalen Aufnahmen von Zeitzeugen fotorealistisch als dreidimensionales Hologramm dargestellt werden, ist eine direkte Begegnung mit den Zeitzeugen und eine lebendige Interaktion möglich. Das heißt konkret: Die interviewten Zeitzeugen können von Besuchern sogar interaktiv befragt werden. So bleiben die persönlichen Geschichten der Zeitzeugen für nachfolgende Generationen erhalten.

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