Die Waggon-AG der Alexander-Lebenstein-Realschule in Haltern setzt sich aktiv mit Erinnerungskultur auseinander und leistet insbesondere rund um den Holocaustgedenktag einen wichtigen Beitrag zur historischen Bildung. In einem umgebauten Eisenbahnwaggon beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Fragen von Ausgrenzung, Verantwortung und Menschlichkeit und machen Geschichte als Lern- und Erfahrungsraum zugänglich. Die aktuelle Ausstellung greift Themen des Holocaustgedenkens auf und verbindet historische Ereignisse mit persönlichen und kreativen Zugängen. Durch künstlerische Arbeiten, Texte und Installationen setzen sich die Jugendlichen mit Erinnerung und Gegenwart auseinander und zeigen, wie wichtig aktives Gedenken auch heute ist. Die Schule trägt den Namen Alexander Lebenstein, Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald, der sich zeitlebens für Versöhnung und Menschlichkeit einsetzte. Sein Vermächtnis prägt die Schulgemeinschaft und findet in der Arbeit der Waggon-AG eine sichtbare Fortsetzung.

Weitere Informationen zur Waggon-AG und zur Ausstellung finden sich unter:
alexander-lebenstein-realschule.de/ags/waggon/